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Hochschulmarketing – Her mit den Erstsemestern!

Universitäten und Tradition – das gehört ohne Frage zueinander. Universitäten und Marketing? Da schüttelt’s so manchen. Denn sich verkaufen und akademischer Anspruch wollen oft nicht zueinander finden.

Wie kommt das? Die Notwendigkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit darzustellen, ist vielen Verantwortlichen von Hochschulen durchaus bewusst. Sie lassen Flyer drucken, schalten Print-Anzeigen und veranstalten Tage der Offenen Tür. Die Auswirkungen solcher Offline-Maßnahmen beschränken sich jedoch meist auf die Region, in der die Hochschule ansässig ist.

Doch wie sollen Studieninteressierte von weit her die Vorzüge und Angebote dieser Hochschulen kennenlernen? Unbestritten ist, dass jeder Schüler, Schulabgänger und Abiturient im Internet nach passenden Studiengängen und attraktiven Hochschulen sucht. Dieses Interesse lässt sich effektiv nutzen. Mittels SEO (Suchmaschinenoptimierung) können Universitäten und Hochschulen ihre Webseiten optimieren und gezielt Landingpages auf die häufig nachgefragten Begrifflichkeiten hin optimieren.

Hochschulen vergeben Chancen

Die aktuelle Situation stellt sich indes so dar: Noch immer vergeben die meisten Hochschulen die Chancen, die sich aus einer keywordoptimierten Webseite ergeben  und müssen sich ihre nicht vorhandene Sichtbarkeit stattdessen für teures Geld bei Studienportalen erkaufen. Denn die sind bestens optimiert und verdrängen die Hochschulen auf die wenig attraktiven Suchergebnis-Positionen.

Die mindestens ebenso interessanten Positionen sind neben den erwähnten organisch – also quasi natürlich – erzeugten vorderen Suchergebnissen auch jene, die Google zum Kauf anbietet. Damit können sich die Institute eines der drei ersten Ergebnisse oberhalb oder einen der Einträge rechts neben bzw. unterhalb der organischen Suche sichern – die tatsächliche Position hängt dann sowohl von der Qualität der jeweiligen Landingpages als auch von der Höhe des Gebots ab.

Gezielt ausgespielte AdWords-Anzeigen ermöglichen zum Beispiel auch regional und saisonal geschaltete Kampagnen zu Studiengängen, in denen etwa noch freie Plätze zu vergeben sind oder Einschreibefristen verlängert wurden. Zudem lassen sich die Budgets für die Suchmaschinenanzeigen (SEA) auf den Cent genau planen.

Potenzielle Studierende mit Social-Media-Marketing gezielt erreichen

Dritte Möglichkeit: Social-Media-Marketing, das Facebook-Nutzer über zielgruppengenau zugeschnittene Anzeigenschaltungen erreicht. Das Argument, das auch die letzten Hochschulverantwortlichen überzeugen sollte: Die Wirkung jeder Maßnahme ist nachvollziehbar, sei es durch die Steigerung der Besucherzahlen auf der Webseite, sei es bei der Auswertung der Klickzahlen von Facebook-Anzeigen oder mithilfe der qualitativen Analyse von AdWords-Kampagnen.

Eine Sache kann das Online Marketing den Hochschulen hingegen weder heute noch in Zukunft abnehmen: eine Personalpolitik  zu betreiben, die alle diese Marketing-Möglichkeiten angemessen und langfristig stemmen kann.

admin@hsmarketing.de