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Social Media gezielt einsetzen: Neuer Leitfaden online

Immer mehr Hochschulen sind bemüht, die sozialen Medien in ihre Kommunikations- und Rekrutierungsstrategien einzubinden. Doch stoßen sie oft auf Widerstand oder ihnen fehlt das nötige Know-how. Dafür bietet der Social Media Marketing Guide einen Einblick in die derzeitige Marktsituation von deutschen Hochschulen bei der Nutzung verschiedener sozialer Netzwerke und erläutert die Herausforderungen von Hochschulen im Web 2.0. Die Studien werden ergänzt durch Best-Practice-Beispiele und konkrete Handlungsvorschläge, wodurch der Guide von Hochschulen als praktischer Leitfaden genutzt werden kann.

Obwohl viele Hochschulen bereits in einem oder mehreren sozialen Netzwerken angemeldet sind, nutzen wenige von ihnen das volle Potenzial dieser interaktiven Plattformen. Viele Hochschulen bedienen sich der altbewährten klassischen Kommunikationskanäle und vergessen dabei, dass sie mit der Zielgruppe dort in einen Dialog treten sollten, wo diese sich am meisten aufhält, sprich im Internet und in sozialen Netzwerken. Von ca. 438 deutschen Hochschulen sind derzeit 331 bei XING vertreten, 286 bei Facebook registriert und 204 Hochschulen haben sich bei Twitter angemeldet.

Anschauliche Beispiele aus der Praxis

Wie diese Social-Media-Angebote der Hochschulen derzeit aussehen, zeigt der Guide anhand von Beispielen verschiedener Hochschulen auf Facebook, Twitter, Google+, YouTube und XING. Die eher kleine Kühne Logistics University hat beispielsweise eine sehr informative und abwechslungsreiche Facebook Page. Die Fernuniversität in Hagen nutzt die Möglichkeit der Hochschulgruppen und Foren auf XING und eine große Universitäte wie die Universität Hamburg spricht mit ihrem sehr abwechslungsreichen Twitter Feed die verschiedensten Zielgruppen an.

Nicht jeder Social-Media-Kanal ist für die Ansprache aller Zielgruppen geeignet, denn mit Facebook können beispielsweise junge Menschen, wie Schüler und angehende Studenten sehr gut angesprochen werden, während XING eher Potenzial für Alumni-Marketing  und den Austausch mit Studenten in höheren Semestern, Unternehmen oder Führungskräften bietet. Welche weiteren Social-Media-Anwendungen zum Beispiel auch für die Pressearbeit genutzt werden können, wird im Social Media Guide detaillierter thematisiert.

Größter Vorteil der sozialen Medien: Individualität

Die verschiedenen Plattformen bieten sehr viel Platz für Austausch und Vernetzung mit der Zielgruppe. Hochschulen können ihr Studienangebot vorstellen, mit der Presse kommunizieren und sowohl interessierten als auch neuen Studenten die entsprechende Hilfestellung in der Informations- und Orientierungsphase anbieten. Wichtig ist dabei vor allem Präsenz zu zeigen und eine persönliche, individuelle Kommunikation zu fördern. Gerade die Individualität ist einer der größten Vorteile der sozialen Medien, da diese eine emotionale Bindung schafft, die im weiteren Entscheidungsprozess ausschlaggebend sein kann.

Die sozialen Medien bringen viele neue Herausforderungen für die Studienberatungen, PR-Abteilungen und Marketingverantwortlichen mit sich und erfordern ein Umdenken in der bisher eher einseitigen Kommunikationsstrategie. Dafür präsentiert Bildungsweb, in Zusammenarbeit mit Philip Dunkhase (Leuphana Universität) und Prof. Dr. Constance Richter (Hochschule Aalen), mit dem Social Media Marketing Guide verschiedene Nutzungsmöglichkeiten und Vorteile, macht jedoch auch auf Hürden und wichtige zu bedenkende Aspekte der Social-Media-Integration aufmerksam.

Der Social Media Marketing Guide steht unter folgendem Link kostenlos zum Download zur Verfügung:  http://www.bildung.de/news/social-media-guide-hochschulen-bildungsweb/

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christiane.eitle@bildungsweb.net

Christiane Eitle verantwortete die On- und Offline Marketing- und Vertriebsaktivitäten der Bildungsweb Media GmbH und betreute zudem die Unternehmensprofile auf Facebook, Twitter, XING und Google+. Bildungsweb bietet Vergleichsportale im Bildungsbereich wie z. B. www.Bildung.de.